2RadChaoten.com Stories Mountainbike Berichte 2002 Bükk Marathon (H)

Bükk Marathon 18/08/2002

 


Unser erster Marathon in Ungarn ... aber bestimmt nicht unser letzter. Allerdings bleiben wir nächstes Mal etwas länger und lassen die Bikes zu Hause ... es gibt auch noch andere Dinge als Radeln.

Rennen: Bück Marathon (Ungarn - Eger)
Datum: 18. August 2002
Strecken: Small 50km (800 Hm)
Long 100km (2500 Hm)
Bedingungen: endlich einmal perfekte Bedingungen - vor, während und nach dem Rennen. Sonnig, heiss und grundsätzlich trockene und schnelle Strecke.
Highlights
(positive & negative):
  • persönlicher Empfang in Eger von der Rennleitung
  • Einladung zur Sponsoren- und Veranstalter Party
  • sehr schöne Bike Gegend
  • unheimlich freundliche Einwohner
  • viele schöne Frauen ;-)
  • äußerst günstige Preise
   
|::: Abreise aus Wien
Obwohl das Rennen erst am Sonntag stattfindet, fahren wir schon am Freitag ab. Geplant war ungefähr 14 Uhr ... 17 Uhr wurde es schlussendlich ... aber kein Problem - Verspätungen sind bei uns ja obligatorisch und wir haben in Martin Huber einen (fast) ortskundigen Rollkommando Chauffeur gefunden ... ein gutes Gefühl ...
 

ein übliches Bild ... Chaos im Bus

die Bikes schön zugedeckt und mit NoPains
sadomaso Kabeln festgeschnallt

Wer ist aller mit von der Partie?
Na auf jeden Fall unser NoMoser - immer ein fixer
Bestandteil wenn es um interessante, neue
Frauen ... ähm - MTB Strecken geht
     

ausserdem der Rainer - voll auftrainiert und neu gestyled ...
"Let it Rock"

weiters Metz (Martin Huber - Veranstalter der Salzkammergut Trophy und 2RC Ehrenmitglied)
und da NoPain lässt sichs auch nicht nehmen ...
    
|::: Grenzübertritt
Abgesehen von einer Geisterfahrer-Einlage unsererseits im 14. Bezirk gehts eigenlich recht zügig nach Ungarn und über die Grenze.
Dann die erste Hürde ... Autobahnpickerl ... leider fast überall aus - von Tankstelle zu Tankstelle geschickt, werden wir dann schliesslich doch noch fündig ... naja - jetzt kann ja nichts mehr schiefgehen. Über die Autobahn gehts nach Budapest.
   
|::: Die M3
Man könnte natürlich einfach durch Budapest durchfahren und dann rechts auf die M3 Richtung Eger abbiegen ... aber Martin kennt eine Abkürzung. Beeindruckt von Martins Ortskenntnissen gehts fast eine Stunde durchs ungarische Hinterland ... bis zu dem Zeitpunkt wo wir bei einer Tankstelle stehenbleiben und nach dem Weg fragen ...
Tankstellenmann: "we are here and you have to go there ..."
Martin: "Schas"
Wir: "Was heisst das jetzt?"
Naja - eigentlich wars eh klar ... fast eine Stunde gehts wieder zurück durchs Hinterland in ein kleines Örtchen kurz vor der Autobahnauffahrt M3 Richtung Eger. Dort nehmen wir gemütlich unser Nachtmal ein ... 20 Uhr ... aber wir haben ja Zeit ...
 

Wir bestellen 5 Hauptspeisen und 5 Getränke ...
die Kommunikation fällt nicht leicht ...

... die Kellnerin verzweifelt ... "you orderd 5 meals,
but you are only 1-2-3-4 people ..."
     

Rainer: "des passt scho - da Fünfte kummt glei ..."

NoPain: "auf Dein Wohl Mutti" *tschick*
   
|::: Ankunft in Eger - DIE ZEITSCHLEIFE (Part I)
Um ungefähr 23 Uhr kommen wir in Eger an ... kein Problem unser Hotel zu finden - wir haben ja die genaue Adresse ... Haus in "Malom út 1" neben einer Brücke und einem Fluss ... allerdings haben wir nicht mit einer 250.000 Einwohner Stadt gerechnet ... 
 

auf gehts zur Mol Tankstelle gleich neben der Brücke wo unser Hotel sein sollte ...

wir parken diskret vorm Shop und fragen die freundliche Mitarbeiterin nach dem Weg ...
   
|::: Die Suche nach dem Maria Kollegium Part II
Wir glauben das Kollegium gefunden zu haben - leider ist nichts angeschrieben und die Türen versperrt ... OK - das wirds dann doch nicht sein. Die Suche geht weiter und ... siehe da ... wir finden ein Kollegium. Wir läuten und der Portier öffnet ...
Portier: *brabbel*
Martin: "Servus"
Portier: *brabbel*
Martin: "wir haben Zimmer auf Tamas reserviert ... 4 Personen"
Portier: "nix - Zimmer - nix Tamas ..."
*** STREIT ***
Portier: "nur ein Zimmer auf Atilla"
Martin: "ja genau - Atilla" (natürlich gelogen - aber was solls - Zimmer ist Zimmer ...)
Portier: *ungläubig*
Er glaubt uns schlussendlich doch und zeigt uns das Zimmer ... 3 Betten - Shit - wir sind ja zu fünft unterwegs .. was tun - bereits nach weiteren 20 Minuten stellen wir uns die Frage ob das hier überhaupt das Maria Kollegium sei ... 
Portier: "nix Maria Kollegium ... hier Ranovác Kollegium ..."
OK - also falsch - doch wo ist das Maria Kollegium?
Portier: "nix wissta - putzta"
   
|::: MOL Tankstelle - DIE ZEITSCHLEIFE (Part II)
Es geht zurück zur MOL - nachdem alle Handys unserer Bekannten bereits abgeschaltet sind - die Einzigen die uns helfen können ...
 

ein bekanntes Bild ...
wir fragen nach Maria Kollegium, Malom út 1

die freundliche Angestellte erklärt uns den Weg erneut ...
   
|::: Die Suche nach dem Maria Kollegium Part II
Wir probieren alles ... doch finden nichts. Wir fragen einige Leute auf der Strasse - niemand kennt das Maria Kollegium (zu erwähnen wäre, dass es sich beim Maria Kollegium um ein Mädchenpensionat handelt)

Wir fragen 2 Mädchen nach dem Weg - scheinbar
sind die Ungarinnen äusserst vorsichtig und scheu 

... 10 Sekunden später - von der lauten Eminem Musik sichtlich beeindruckt gehts Richtung Hotel
   
|::: MOL Tankstelle - DIE ZEITSCHLEIFE (Part III)
Scheinbar stossen die Ungarn beim Namen "Maria Kollegium" an ihre persönlichen Grenzen ... auch die Mädels versagen ...
Idee - wir fahren zur Mol Tankstelle und die Mädels lassen sich den Weg erklären ...

wie immer gehts über die doppelte Sperrlinie bei der "Einfahrt verboten" Ausfahrt hinein zur Tankstelle

die Mädels lassen sich den Weg erklären und die Stimmung des Personals ist etwas gespannt ...
   
|::: Die Suche nach dem Maria Kollegium Part III
Nach einigen erfolglosen Versuchen kommen wir dennoch an das erklärte Ziel - leider handelt es sich bei dem Gebäude exakt um jenes wo wir ganz am Anfang (2 Stunden davor) waren ... richtig - das Gebäude mit dem versperrten Zaun ...

Martin fährt die Strecke von der MOL bis zur Brücke schon blind ... M A A A A R T I N .... beim Gebäude angekommen finden wir weder Eingang noch eine Klingel noch sonst irgendwas ...

jetzt reichts - NoPain klettert über den Zaun - und wenn die Alarmanlage losgeht is a wuascht - dann wissens wenigstens, dass die Österreicher da sind ...
     

... leider waren die Mühen und Aufregungen umsonst ... von uns unerkannt gab es links noch eine Türe (offen) mit einer Klingel (Portier) ...
eines der Mädels hat sie entdeckt ...
egal - wir dürfen rein und verstaun unser Gepäck

noch gschwind ein Abschiedsfoto von unseren Bikes (für die Versicherung) und dann ... 
Wir zu den Mädels: "Danke für Alles! Sollen wir Euch noch heimfahren?"
Mädels: "Nein, Danke - wir Disco gehen..."
   
|::: Disco Besuch
Nach dem Motto "Schlafen können wir wenn wir tot sind" machen wir uns auf den Weg in die Diskothek ... Musik laut ... Stimmung gut ...

SUCHBILD
wo is da Raina?

die Angst mit kurzen Hosen, Badeschlapfen und Sportschuhen in Egers In-Disco overdressed zu sein war unbegründet ...
     

Stimmung ausgelassen und locker ...
ungefähr 3 Uhr (vorher)

... die Temperaturen um die 60 Grad (kein Scherz)
ungefähr 5 Uhr (nachher)
     

Rainer
 noch nie im Leben so geschwitzt wie hier in Eger auf der Tanzfläche ...

Time to go ... relativ waach verlassen wir die Disco und bringen die Mädels heim ... aber es gibt da noch eines was wir tun sollten ...
   
|::: MOL Tankstelle - DIE ZEITSCHLEIFE (Part IV)
Einmal sollten wir schon noch bei der netten MOL Tante vorbeisehen ... zum Auftanken versteht sich ...
 

5:30 Uhr früh
dazu brauch ich wohl nix mehr sagen ...

doch es kommt anders - Martin frägt die Dame erneut nach "Maria Kollegium Malom út 1" ... wir hätten es noch immer nicht gefunden ... *hihi*
   
|::: The Day after (aber eigentlich 8 Stunden später)
Wärend alle noch pennen, macht sich Martin auf und besorgt Frühstück ...
 

ungefähr 13:30 Uhr
es gibt Frühstück

der vorangegangene Abend wird nochmal in jeder Einzelheit analysiert ...
     

und dann gehts schon los ... Warmfahren für das Rennen am Sonntag - NoMoser und Rainer geben mächtig Gas

NoPain testet sein Material an den Hotelstufen und Martin ... naja ... er verfährt sich im Gelände für einige Stunden ... also "warm" ist er somit sicher
     

danach gehts nochmal einen Sprung zum Start- 
und Zielgelände ... Nudelbons aufbrauchen

sehr viele Leute sind dort und eines fällt auf - fast alle Fahrer haben ihre Frauen dabei ...
     

fast ...

aber was solls - wir sind ja zum Biken gekommen
     

Martin kauft noch etwas Rennverpflegung für Sonntag ein

und wir tun es ihm gleich ... am Rande sei erwähnt, dass die Tschick sehr billig sind *hust*
   
|::: MERIDA Party - DIE ZEITSCHLEIFE (Part V)
Wir werden von Tamás Kovács zu einer Vor-Racing Party eingeladen ... er sagt uns den Lokalnamen "Imola Udvarcs" ... doch wie kommen wir dahin ...

ganz einfach - fahren wir doch einen Sprung zur MOL

... natürlich war unsere Dame wieder dort ... und glaubt mir - sie tat ihr Bestes ...
     

nachdem wir unser Auto in der Fussgängerzone geparkt haben finden wir auch auf Anhieb das Lokal (fast jedenfalls - aber das erspar ich Euch)

unser ungarisches Mitglied Ferenc Dobos ist auch dort und wir können uns endlich einmal treffen und ausquatschen ...
     

Martin erzählt Tamás die MOL Geschichte und 
dieser ist sichtlich beeindruckt ...

nach der "ungarischen Nudelparty" ziehen wir noch in die Stadt ... a poa Bier schaden nie
     

und wir bestellen natürlich ein fünftes Bier für unseren fünften Mann ... kummt eh glei ...

*gluck*
     

Tamás äußert grosses Interesse an der MOL-Angestellten ...

... und es liegt auf der Hand wo uns der Weg noch ein letztes Mal hinführt, oder?
   
|::: MOL Tankstelle - DIE ZEITSCHLEIFE (Sechster und letzter Teil)
kein Kommentar ...
 

Stunden nachdem wir gefragt haben ... doppelte Sperrlinie, Ausfahrt, direkt vor der Eingangstüre wird geparkt ... brauch i eh nimma sagen ... 

Martin geht mit Tamás in den Shop und lässt sich nochmal den Weg zum "Imola" erklären ...
wir habens echt nimma gepackt - einfach KRANK 
   
|::: Das Rennen
Sieben Uhr früh ... wir stehen auf und gehen frühstücken. Das Wetter ist prächtig und wir freuen uns schon auf das Rennen.

Chaos auch im Hotelzimmer

Martin: "Wenn i a Numma am Bike hab, erkenn
 ich mich nicht mal mehr selber ..."
     

perfekte Vorbereitung - ausreichend Schlaf und Zerealien (i was ned amoi wie man des schreibt)

Rainer: "die ungarische Salami is a Waunsinn"
*schmatz*
     

das Rennen war wirklich mehr als nur OK - sehr selektive Strecke und äußerst heisse Temparaturen ... trotzdem erreichen alle von uns das Ziel

als Draufgabe tanzen noch einige Mädchen zu rythmischer Musik (apropos Musik - auch davon verstehen die Ungarn etwas - Metal und Crossover ... so soll es sein)
     

*schluck*

*trenz*
     

NoPain: "ja Mama - Rennen ist aus ... Plazierung? ... keine Ahnung ... heimkommen? ... i kumm nimma ..."

auch nach dem Rennen gibts eine tolle Stimmung im Zielgelände ... bis zum letzten Fahrer
     

Rainer wird Siebenter, Michi 14., NoPain 27. und Martin ... wissma no ned - noch keine Ergebnisliste

"das sind die Sieger ... und das ist Euer Applaus"
THE END
 
NoPain: Es war einfach geil. Das ganze Wochenende war ein Spass und auch beim Rennen ist alles super gelaufen. Obwohl ich nur die ungefederte Federgabel eingebaut hatte ist es perfekt gerollt. Fast jeden Downhill gegen die etwas schwachen ungarischen "Downhiller" gewonnen und bergauf ist es auch zügig dahingegangen.
Nicht einmal 50 Minuten auf den Sieger und gerade mal 20 Minuten auf meine Kollegen verloren ... das gibt für die Zukunft zu hoffen. Nur noch mit dem Rauchen aufhören, weniger Saufen, mehr Schlafen und eine gscheite Frau finden und den Job in den Griff bekommen und ... naja - vielleicht a ned ...
Rainer: War eine grenzgeniale idee, dorthin zu düsen. 4 erlesene Männer, die sich dem Abenteuer "race in the pampas" stellten. Super Gegend, endlich Schönwetter und eine man staunte nicht schlecht Riesenstadt mit allerlei Annehmlichkeiten. 
Zum Rennen: Ein lob dem Veranstalter. Manche Rennen in A könnten sich eine Scheibe abschneiden. Es gab zwar kleine Kinderkrankheiten, aber der Gesamteindruck war sehr gut. Die Strecke selber doch selektiv mit schnellen Abfahrten und auch schmierigen Anstiegen, eine Mischung aus Schmolln, Babenberger und Gardasee. 
Mir lief es hervorragend (wird ja auch mal Zeit) mit einem guten Beginn an der Schwelle und einer kontinuierlichen Tempoverschärfung. Ging sich bis ins Ziel super aus. Lob auch an die Preise für die ersten 15 auf der 100km-strecke - Respect to Hungary!!!




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