2RadChaoten.com Stories Mountainbike Berichte 2010 NoWay erneut Staatsmeister


Staatsmeister und Doppelsieg für NoWay aka Andreas Rief

Bei der Staatsmeisterschaft im MTBO in Grafenschlag (Waldviertel) über die Mitteldistanz konnte Andreas seinen Titel vom Vorjahr erfolgreich verteidigen. Mit einem soliden Lauf sicherte er sich am Samstag den Sieg mit 3 Minuten Vorsprung und einer Fahrzeit von 62 Minuten vor dem Europameister Tobias Breitschädel. Auf Platz 3 landete Christof Haingartner aus Knittelfeld. Für die abgelegene Gegend dort oben im Wald4tel kamen erstaunlich viele Starter aus dem Ausland. Aber trotz des starken Fahrerfeldes mit Fahrern aus Dänemark, Italien, Ungarn, der Tschechischen Republik, Slowenien und sogar Russland konnte NoWay sich deutlich absetzen.

Dabei waren die Bedingungen wiedermal alles andere als günstig, Regen und Kälte verlangten den Teilnehmern einiges ab, so war es nicht nur der tiefe Boden und Schlamm der den Mountainbikern zu schaffen machte, auch die Kälte zehrte an den Kräften. Naja man war es in diesem Frühling schon gewohnt auf warmes Wetter zu verzichten und trotz anstehenden Sommerbeginns erinnerten die Bedingungen eher an Winter, gerade 10-14 Grad zeigte das Thermometer in dem kleinen Ort zwischen Ottenschlag und Zwettl. Kurz vor dem Start zur Staatsmeisterschaft ging dann auch noch ein Gewitterregen nieder, der sich allerdings pünktlich zum Start wieder verzog. Jedenfalls kamen da Erinnerungen an vergangene Tage bei den Marathons in Maria Schmolln oder Kleinlobming auf. So ein Wetter kennt man ja und das kann einen hartgesottenen Chaoten nicht erschüttern.


Das Gelände jedenfalls war der Staatsmeisterschaft mehr als würdig, die Karte war geprägt von einem dichten Wegenetz und zahlreichen Routenvarianten. Wenn man irrtümlich die falsche Route wählte, galt es tiefe Gräben und steile Anstiege zu überwinden die jede Menge Zeit gegenüber der Idealroute kosteten. Auf dieser schweren und der internationalen Elite würdigen Strecke gelang es NoWay mit den wenigsten Fehlern das Ziel zu finden. Ganz im Gegensatz dazu litten die Hobbyfahrer aber doch unter den schwierigen Bedingungen. Doch wer sein Bike liebt der schiebt auch ab und zu, und auch Elitestartern bleibt dies nicht erspart, das kann ich bestätigen.

Nach der Meisterschaft über die Mitteldistanz stand am Sonntag auch noch ein Lauf über die Langdistanz und zugleich der 4. Austria Cup am Programm. Beflügelt von seinem Erfolg am Vortag konnte sich Andreas trotz schwerer Beine mit einer Fahrzeit von 1:48h mit einem deutlichen Vorsprung von 10 Minuten auf den Dänen Michael Sommer durchsetzen. Auf Platz 3 landete an diesem Tag Turra Piero aus Italien. Das Gelände entsprach dem vom Vortag, steile Anstiege oder als Alternative lange Strecken zwischen den Posten prägten den Lauf. Mehrmals stand man vor der Entscheidung um die Gräben herum oder durch die Gräben die Route zum nächsten Posten zu wählen. Aber auch an diesem Tag war das Glück auf der Seite der Rennfahrer, denn der Regen in der Nacht hatte pünktlich zum Rennstart aufgehört. Das änderte zwar nichts an den beinahe frostigen Temperaturen von gerade 9 Grad am Start doch zumindest kam die Nässe nur vom schlammigen Boden von unten.

Bei den Damen holte sich den Staatsmeistertitel fast schon wie gewohnt Michaela Gigon aus Wien vor Sonja Zinkl und Lisi Hohenwarter. Am Sonntag ging der Sieg ebenfalls an Michaela vor Karolina Mickeviciute aus Litauen und Anna Füzy aus Ungarn. Chaotin Lisi Hohenwarter startete nach der Babypause bei Ihrem ersten Ol und wurde 5. Und sicherte sich somit die Bronzene in der Staats.

So und jetzt heißt es NoWay und dem österreichischem Team die Daumen bei der WM zu drücken. Zwischen 12. und 18.7. findet in Portugal die MTBO WM statt.


Text: NoWay, Pic: Paul Grün



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