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Jeantex Tour Transalp 2008

Manche scheinen nie genug zu bekommen, manche wollen’s auch mal wissen, und wieder andere kommen aus lieber Gewohnheit gerne wieder. So erklärt sich die Zusammensetzung jenes Sextetts, dass sich unlängst gemeinsam Richtung Oberammergau aufmachte, die sechste Auflage der Jeantex Tour Transalp zu bestreiten: Lisi Hager und Petr Cirkl, Dreifach-Sieger der ersten drei Jahre und nach zwei Jahren Pause Ersterer wieder als 2-Länder-Mix-Team unter Jeantex-Flagge vereint; Martin Bihounek und Andreas Rief, zum vierten Mal in Folge auf der Jagd nach Top 10; Franz Bekerthy und Radu Dragomirescu, neu im Tross und heiß auf Asphalt, Schweiß und Bibione.


Die diesjährige Transalp begann ungewöhnlich: Regen schon am ersten Pass (von insgesamt 16, übrigens), und wer hinunter vom Hahntennjoch Richtung Sölden schon fror, der sollte am Tag zwei sein blau bibberndes Wunder erleben: Dauerregen, erfrischende 6 Grad und dichter Nebel versüßten vor allem die Abfahrten von Timmelsjoch und Jaufenpass – unsere Sunshineracer kamen mit Schüttelfrost und ohne Sicht aber überraschend gut zurecht, Lisi und Petr gelang sogar ein Etappensieg gegen das ansonsten übermächtige kanadische Mixed-Team.










Aber wegen der Ergebnisse fährt man sowieso keine Transalp. Hier geht’s um Blut, Tränen und Schweiß, Panoramen und Hochgefühle, Fressorgien und Eurosport (Tour de France!). Darum schwangen wir uns auch nächtens möglichst hoch hinauf (wer den ultimativen Tipp fürs Höhentrainingslager-Quartier in Brixen braucht: wir haben ihn!), um tagsüber hoffnungslos abzustürzen, sprinteten jeden Morgen wieder in mörderischem Tempo die Pässe hoch, um sodann festzustellen, dass alle anderen es uns gleich getan hatten, zogen täglich den Zielsprint an, um zumindest am Buffet erster zu sein, nur, um Zentimeter vor der Ziellinie auf das Unnötigste geschnitten zu werden.





















Souveräne Helfer in dieser testosterongeschwängerten, adrenalingetränkten und unterzuckerten Welt: Loco und Luki supported by Karin – Danke euch Dreien für jedes Flaschi, Jäckchen, Taschenschleppen, Auto Kutschieren, für euer Verständnis und eure Ruhe, eure Navigations-, Foto- und Vieles-Mehr-Künste!


Luki und Karin waren immer zur Stelle um uns Flaschen zu reichen oder auch einmal einen kurzen Sprint einzulegen


manchmal ließen wir es aber auch gemütlicher angehen - so ein kleines Pläuschchen während des Rennens muss drinnen sein


Ja, und Übrigens: Nachdem alle die ungewohnte Flachetappe ins Transalpziel Bibione überlebten und falls es jemandem doch auch um Ergebnisse geht: Lisi und Petr wurden ihrer Favoritenrolle nicht ganz gerecht und mussten sich nach je einem schwarzen Tag mit Rang drei zufrieden geben. Martin und Andi schlossen trotz weniger Training bzw. Euphorie an ihre Vorjahres-Erfolge an und belegten Rang 22. Und Franz und Radu wurden innige Freunde und pushten einander mit Teamgeist und Teamwork zu Rang 24.



Bibione Bonus Track:










Text: NoMan, Pics: Loco, Tour (5)




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