2RadChaoten.com Stories Mountainbike Berichte 2010 Die Frühjahrsklassiker


Abgesehen davon, dass manche auf der Straße, andere im Gelände und bei manchem nur hochdotierten Profi und bei den anderen auch Hobbeten mitfahren – richtig – alle finden im Frühling statt und alle sind Klassiker.
Das SWAT-Team hat beschlossen, zu jeden dieser Klassiker des österreichischen XC-Kalenders eine Eingreifgruppe zu entsenden.

Aber der Reihe nach ...

Kamptal Klassik Trophy

Eingreifgruppe: NoCoke, NoRegrets und NoRun
Einsatzziel: Ohne Absteigen die Anstiege rauf kommen



Die Wetterprognosen der Tage vor dem Rennen versprachen klassisches Langenlois-Wetter. Bei der Sportklasse herrschen trockene Verhältnisse, bei der Elite regnet es. Doch es kam anders und es war an beiden Tagen schönes Wetter. Somit präsentierte sich die Strecke an beiden Tagen in einem perfekten Zustand. Zu dieser muss eigentlich nicht viel gesagt werden. Es geht sehr oft steil rauf und einmal steil runter. Aufgelockert durch einen wurzeligen Downhill und einem Wiesenstück mit gemeinen Kanten….XC Herz was willst du mehr.
Ausbeute des Rennwochenendes: NoRun: 4. SK-Mast I; NoCoke: 7. SK-Mast I; eine Runde bei den Masters


NoRun´s Einsatz-Analyse
Das paradoxe an Langenlois ist, dass man sich trotz des Wissens über die Steilheit der Anstiege, sich immer wieder an den Start stellt. Dieses Jahr fand ich aber die Lösung für dieses Paradoxon. Es ist nicht das Rennen, sondern der Duft des Muskelöls und das blöde Reden nach dem Rennen, das einem nach der langen Winterpause abgegangen ist und einen an den Start treibt.
Das Rennen verlief für mich sehr zufrieden stellend. Ein Grund dafür war möglicherweise mein Unvermögen mir die Anzahl der gefahrenen Runden richtig zu merken. Ausgehend davon, dass noch eine Runde mehr zu fahren sei, teilte ich auch meine Kräfte dementsprechend ein. Als ich dann das Läuten für die letzte Runde hörte, war ich dann doch eher überrascht. Durch diesen Lapsus hatte ich aber noch genug Reserven um meinen Platz locker zu halten.
Fazit: Nächste Jahr wieder. Wegen dem Duft des Muskelöls und dem blöden Reden wär es.

NoCoke´s Einsatz-Analyse
Super Wetter, super Strecke, super Organisation. "Langenlois" - einfach ein Klassiker! Mein erstes Mal in der SK mit leicht verkürzter Strecke, aber um nichts weniger "giftig". Unglaublich großes und internationales Starterfeld!
Beim Rennen ist es schon besser als beim Duke gelaufen, wenngleich mir noch die Reste einer Verkühlung zu schaffen machten. Mit dem neuen Sabotage von Kellys liefs auch wie am Schnürchen und ich freue mich auf die nächsten Einsätze...

NoRegrets Einsatz-Analyse
Wie jedes Jahr stellt man sich die Frage - Langenlois? Muss das sein, das tut nur weh! Und jedes Jahr stellt man sich an den Start. Samstags musste ich Arbeiten, aber da ich in der Masters-Klasse am Sonntag startete, war es egal. Etwas zu spät nach Langenlois gekommen, versäumte ich fast den Start, da ich mir den neuen Streckenteil nach dem Riesling-Downhill noch anschauen wollte. Aber es ging sich gerade noch aus.

In der Startrunde gab ich bewusst nicht so viel Gas, da das Rennen lange genug dauern würde, aber in der ersten Runde merkte ich, dass ich keine Luft mehr bekam - die Verkühlung machte sich doch bemerkbar. So entschloss ich mich, das Rennen vorzeitig zu beenden.
Im nächsten Jahr ohne Verkühlung werde ich wieder die volle Distanz in Angriff nehmen. 



Eisenberger Weinidyllen Trophy

Eingreifgruppe: NoRun
Einsatzziel: Nicht falsch abbiegen und in Ungarn landen

NoRun´s Einsatz-Analyse
Nach den ersten, für mich zufrieden stellenden, XC´s habe ich beschlossen auch in Eisenberg an den Start zu gehen. Der Start um 9:00 erwies sich, nach kurzem Überlegen am Vortag, als eher sehr früh….also, neun Uhr Start…hmmm eine Stunde früher möchte ich dort sein…ca. zwei Stunden werd ich runter fahren…eine Stunde brauch ich in der Früh…daher muss ich wann aufstehen...*grübel*…mitten in der Nacht.
Da ich eh ein Frühaufsteher bin war die ganze Anreise keine größere Challenge.
Das Starterfeld der Sportklasse war überschaubar. Das mag einerseits an der frühen Startzeit, andererseits am schlechten Wetter gelegen haben.
Vom Start weg „quälte“ mich ein Gedanken. „Ist jetzt Langenlois, oder Eisenberg gemeiner“. Das Rennen beinhaltet alles was man sich von einem Cross Country erwartet – knackige Anstiege, technische „Geschlängle“ und ruppige Abfahrten.
Nach ca. 1h 20min kam ich als neunter der Sportklasse ins Ziel.
Fazit: Bis heute weiß ich immer noch nicht, ob Langenlois oder Eisenberg zacher ist.

Harzberg Trophy

Eingreifgruppe: NoCoke und NoRegrets
Einsatzziel: nicht ertrinken

Das relative junge Rennen am Harzberg in Bad Vöslau ist zu einem Fixpunkt unter den Sportklasse XC´lern geworden. Die kurze Runde beinhaltet alle Gemeinheiten, die einen Cross Country so schön machen. Als Draufgabe gibt es noch eine Tunnel-Durchfahrt mit tiefem Sandboden. Im Gegensatz zur abwechslungsreichen Strecke blieb das Wetter eher langweilig – es war gleich bleibend kühl und verregnet.
Das alles dürfte den beiden SWAT-Fahrern soviel Spaß gemacht haben, dass sie die Ziellinie als Dritter bzw. Vierter der AK-II überquerten.



NoCoke´s Einsatz-Analyse
Da es vor dem Rennen in Wien im Prinzip eine ganze Woche lang durchgeregnet hat, war ich sehr skeptisch, ob das nicht eine volle "Gatsch-Partie" werden würde. Das dachten sich wahrscheinlich viele, sodass das Starterfeld relativ klein ausfiel.
Der XC war von RC-Kreuzer/Bad Vöslau wie immer super organisiert und die Strecke trotz der hohen Feuchtigkeit in einem sehr guten Zustand.
Eine Stunden lang hetzten wir dann über den ca 1km langen sehr abewchslungsreichen und durchaus technischen Kurs, der teilweise durch den Steinbruch am Harzberg, über Wiesenslaloms, wurzelige Single-Trails im Föhren-Wald, und nach einer sandigen, steilen Rampe, sogar durch eine kleine Höhle führte. Insgesamt war es ein sehr guter Tag für mich und ich freute mich über den 3.Platz in meiner Klasse.

NoRegrets Einsatz-Analyse
Nachdem ich das Rennen in Bad Vöslau schon ein paar Jahre nicht mehr gefahren bin, wollte ich wieder einmal am Harzberg antreten. Das Wetter versprach zwar ganz und gar nicht nach meinem Geschmack zu werden - Regen und Kälte - aber egal.
Die Strecke präsentierte sich allerdings in einem hervorragenden Zustand und so hetzte ich nach dem Startschuss mit der überschaubaren Meute mit. Anfangs lief es ganz gut. Viel besser eigentlich als bei den Rennen zuvor, auch wenn das Training dazwischen auch eher spärlich war. Nur war ich nicht ganz mit dem Kopf bei der Sache und ich ließ mich eher kampflos von ein paar Konkurrenten überholen. Aber ich fuhr das Rennen fertig und hatte an den kurzen technischen Passagen der Strecke meinen Spass. 



Text: NoCoke, NoRegrets, NoRun Pics: Dominik Kiss (Langenlois), Hannes Moser (Harzberg)



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