2RadChaoten.com Stories Mountainbike Berichte 2004 Bükk 2004


Drei Jahre Bükk (aus Sicht der 2RadChaoten.com)
Mittlerweile sind wir ja schon alte Bükk-Marathon-Adabeis. Wir kennen den Ort, die Lokale, den Veranstalter, den Hauptsponsor, die Mol Tankstelle, den größten und wichtigsten Verein in Ungarn (www.bringabanda.hu) und das Rennen ... was kann also dieses Jahr viel passieren ... wer will uns noch mit etwas überraschen?



das Rollkommando wird beladen


alles sorgfältigst dokumentiert


und dann gehts ab ... Richtung Eger


2RC Rollkommando: das Raumwunder

Geplante Abfahrt ist 14 Uhr ... 16.30 Uhr wird es tatsächlich. Nachdem wir uns die letzten Jahre erst in Ungarn verfahren haben ... schaffen wir es dieses Mal schon in Wien ... genauer ... am Weg vom Südbahnhof zur Autobahn. Kurz nach dem Arsenal ist es klar: "Geh leck, mia san foisch." ... linker Ellbogen draussen, Colaflasche zwischen den Zähnen des Fahrers, rechter Arm wendet, stoßt an die Colaflasche zwischen den Zähnen des Fahrers, Colaflasche fällt runter, linker Arm kommt von draussen blitzschnell herein und versucht das Schlimmste zu verhindern ... das Schlimmste !!! ... gelingt aber nicht ... Cockpit voller Cola ... Fahrer ziemlich haas. *Geh leck*
 
bis Eger keine besonderen Vorkommnisse

In der Nacht kommen wir in Eger an ... die Hotel-Adresse haben wir schon vor Tagen vom Veranstalter bekommen ... nur: wo befindet sich unser Hotel? Es gibt nur einen Ort an dem man das herausfinden kann ... an der MOL Tankstelle. Obwohl noch immer das selbe Mädchen dort arbeitet, gibt es eine gravierende Änderung. Man hat in der Zwischenzeit ein digitales Info-Center angeschafft. Nachfragen, Falsch-Verstehen, Verfahren ... unmöglich! Schade irgendwie.


Ankunft bei der MOL -
wir stellen uns dumm


Auskunft - the next generation


wir informieren uns über Adresse und Wetter


und dem Mädel von der MOL steht der Angstschweiß auf der Stirn

Das Hotel ist schnell gefunden, die Zimmer werden bezogen, Lisi schreibt auf ihrem Laptop an der nächsten Mountainbike Revue und die Männer gehen in die Disco ...


Der zweite Tag ist immer kritisch. Hier entscheidet sich der weitere Verlauf des Wochenendes und somit des Rennens. Können die Chaoten den Verlockungen widerstehen? Bekommen sie ihre Nummer? Werden sie ausreichend Essen? Bereiten sie alles zeitgerecht für den Renn-Sonntag vor? Wir werden sehen ...


Das Resultat ...


... einer durchzechten Nacht.


Aber Lisi kennt keine Gnade ...


... und treibt uns zur Startnummernausgabe.


Bükk Marathon Race Office


mit allen erdenklichen Mitteln wird hier gearbeitet


Geheimprojekt: Startnummernausgabe


aber was hilft all die Technik wenn wir nicht Ungarisch können


Wunder: Startnummernsackerl


wir fahren wieder Richtung Hotel


doch plötzlich ... Regen


YoYoYo ahnt Schlimmes


nachdem der Regen abrupt aufhört, fahren wir weiter


die Technikprolos posen ein wenig


und YoYoYo zeigt uns seinen neuesten Stunt


... NaNaNa ... hat eh kana gsehn ;-)

Salami Bonus Track


Rückblick 2002


Rückblick 2003


NoMan


NoWay


YoYoYo


NoPain


NoBrain


Hungaro Salami King

Das Codewort

Am Abend gehen wir noch ins "Elefantino" essen. Eines der besten Schlemmerlokale im Ort. Keiner raucht ... keiner sauft ...
 
NoBrain: "Na a Bier trink ma no ..."
NoPain: "Anes is imma no gangen ..."
 
Wir trinkens, zahlens und fahren Richtung Hotel.
Einen halben Kilometer vorm Hotel erblicken wir in der Ferne geparke Autos, mitten auf der Straße ... und Männer mit Kapperln die einen auf wichtig machen.
   
NoPain: "Ein Planquadrat!"
Ein anderer: "Na, kann i ma ned vorstellen."
 
Die Polizei hat ein Planquadrat eingerichtet und stoppt den Bus.
NoPain denkt: "Shit. Null Komma Null in Ungarn hat die Mutti gsagt." *schwitzt*
 
Der Polizist schiebt sich langsam Richtung Auto.
NoPain dreht den Motor ab und lässt die Scheibe hinunter ... atmet noch kräftig ein und wartet ...

Kiebara: "Ralley?"
 
NoPain sieht sich um. Alle sehen sich gegenseitig an? Was meint der Mann damit? Was müssen wir darauf antworten? Was dürfen wir auf keinen Fall sagen? Fragen über Fragen, die nach einer Antwort suchen.
 
NoPain: "Mountainbike?"
Kiebara: "Ok!" Deutet auf die Straße und lässt uns weiterfahren.
 
Damit hat die Polizei nicht gerechnet, denen haben wirs wieder einmal gezeigt.


YoYoYo: "Was hast du denn da?"


NoPain: "So einen Shaker zum Mixen."


YoYoYo: "Und? Funktionierts gut?"


NoPain: "Yo. Ur supa."


Dieses Jahr haben wir wirklich fast alles richtig gemacht ... jedenfalls braucht sich niemand etwas vorwerfen. Wir stehen um 6:30 Uhr auf und fahren gegen 7:30 Richtung Start. Der ist diesmal etwas außerhalb bei einem Zementwerk in den Weinbergen.
 
es beginnt leicht zu Regnen
 
Kurz vorm Startgelände finden wir uns in einem Konvoi ungarischer Autos wieder. Der Parkplatz ist gesperrt und die Kolonne stop`t and go`t in die Berge.
Idee: die SWAT Fahrer steigen aus, fahren mit den Radeln Richtung Start und reservieren NoPain einen guten Startplatz.
 
gesagt getan, das Auto wird geräumt, NoPain stop't and go't Richtung Berg
 
Die etwa 200-Auto-lange Kolonne schiebt sich langsam bergauf, in einen kleinen Wald
 
der Wald wird dichter
 
Der Weg wird immer schmaler, wir sind bereits 20 Minuten unterwegs.
 
der Regen wird heftiger
 
Mittlerweile befinden wir uns in den dichten Weinbergen, die Kolonne räkelt sich über eine schmale Traktorspur immer weiter durch den Wald bergauf.
 
NoPain denkt: "Des gheat wahrscheinlich so."
 
Büsche kratzen links am Auto, rechts am Auto, am Auto Dach, erste Steigungen können im Schlamm nur mehr sehr mühevoll bezwungen werden.
 
die Kolonne vor NoPain wird immer langsamer und bleibt stehen
 
Leider kann man nicht sehen warum, das fünfzigste Auto verschwindet hinter einer Kurve. Na wahrscheinlich werden sie gerade in die Parkplätze eingewiesen. NoPain schaut herum, viel sieht man zwar nicht, aber man kann am Gegenhang etwas erkennen ... das Zementwerk ... den Start.
 
die Leute steigen aus den Autos, verzweifelte Gesichter blicken umher
 
Die ersten Personen beginnen zu schimpfen und langsam ... ganz langsam wird es zur Gewissheit ... wir sind falsch und stecken in einer Sackgasse. Wie bei der Dominoralley kommen NoPain die Rückfahrscheinwerfer von Pickups, Bussen, Trabis, Skodas usw. entgegen ...
 
etwa 200 Autos müssen zurückschieben und umkehren ...
 
Das Rückwärtsfahren gestaltet sich etwas schwierig, der Boden ist schlammig, die hintere Tür ist mit dem Chaotenzeichen verklebt, Kommunikation mit den anderen Betroffenen ist unmöglich, der Regen wird immer schlimmer, die Autos rutschen herum ... wir lassen die Geschichte in etwa hier bewenden.
 
der Start wird um 1.5 Stunden verschoben ...
 
Sonst hat alles gepasst ... naja fast alles ... aber werfen wir doch einfach einen Blick auf die Defektstatistik der 2RadChaoten.


NoMan in Action


NoPain noch in Action


NoBrain als erster Chaot im Ziel


NoWay kurz danach mit packendem Zielsprint


fertig aber happy


NoMan und NoWay beim Angeln


Radpflege


ausgelassene Stimmung


NoBrain wird als 14. der Gesamtwertung gefeiert


NoMan wird Dritte hinter dem Bikeprofi Marta und einer vor kurzem geschlechtsumgewandelten Fahrerin

2RC Statistik

NoMan: 3. Platz Lange Distanz, wird kurz nach dem Start zu Sturz gebracht >> Lenker verbogen, sonst keine technischen Probleme
YoYoYo: 22. Platz Medium Distanz, keine Probleme, keine Defekte, sein zweites Rennen mit einem wirklich tollen Ergebnis
NoBrain: 14. Platz Lange Distanz, ein Patschen, ein Sturz, sehr schnelles Rennen bei extrem starker Weltcup-Konkurrenz
NoWay: 19. Platz Lange Distanz, ein Patschen, knapp hinter NoBrain im Ziel
NoPain: weit abgeschlagen, ein Kettenriss, drei Patschen bei zwei Reserveschläuchen, Riss im Reifen, Pickzeug versagt, fährt die letzten 25km auf der Felge ins Ziel

Zum Abschluss möchten wir uns noch ganz herzlich bei Adam (Veranstalter), Tamas (Hauptsponsor), Ferenc und Robi (beide Bringabanda) bedanken. Es war wieder einmal super und wir werden euch auch im nächsten Jahr nicht verschonen.

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