2RadChaoten.com Stories Mountainbike Berichte 2009 Alpentour - LIVE

Das SWAT-Team gibt alles - auf und abseits der Rennstrecke.
Seit dabei, wenn es um Eindrücke, Hintergründe und Dinge, die keiner wissen will geht. Wir kämpfen und von der Rennstrecke direkt an die Tastatur - außer das Chaos schlägt wieder zu und bringt alle hehren Vorsätze zum wanken.

Allen Wetterprognosen zum trotz: Strahlender Sonnenschein begrüßte die übernachtigen 12 anwesenden Chaoten. Nach einem kleinen Sektfrühstuck aus der Bäckerei nebenan ging es gen Start. Schließlich vor Rennbeginn, Rad an Rad mit der Konkurrenz die Erkenntnis, dass Chaotinnen zu den wenigen Damen im Feld zählen, die man ohne Reisepass als „weiblich“ identifizieren kann.

Zumindest ebenso ansehnlich war die Strecke, die in folgenden Varianten angekündigt worden war: 62km und 2100hm, 69km und 2300hm, 71km und 2300hm. Aus dem arithmetischen Mittel der Aufzeichnungen der Chaoten ergibt sich folgende Strecke: 75km und 2500hm. Soweit die Fakten.

Welch ein Panorama. Eine laue Sturmfront wehte vom verschneiten Dachstein, liebliche Graupelschauer begleiteten uns durch so manchen erfrischenden Gebirgsbach und der rustikale Charme der Bergbevölkerung motivierte uns mit unverständlichem Gebell zu übermenschlichen Leistungen.





Rene: 3. Platz SK3
Franz und Claudia: 2. Platz Adventure Tour
Laurenz: 5. Platz SK2
Andi 7. Platz SK2
Johnny: 12 Platz SK2
Roland: 21. Platz SK2
Martin: 7. Platz Master Elite
Ruth: 8. Platz Damen Elite
Lisi: 13. Platz Damen Elite
1.Platz Teamwertung Sportklasse
Vorletzter Platz Teamwertung Elite




Für den nächten Tag wurde uns versprochen, dass der seit Nachmittag andauernde Schnürlregen aufhören sollte. Starkregen ist angesagt, doch bloß bis 1100m, ab dann schneit es. Die beim Start ausgegebenen Schwimmflossen können bei der Feedzone 1 gegen eine geringe Gebühr in Lawinenpiepserl und Sonde eingetauscht werden.

Weitere Berichte und unerträgliche Selbstbeweihräucherung folgen.



Aus dem prognostizierten Starkregen wurde leider nichts – leichtes Nieseln statt dessen. Ein Umstand der die Motivation aller in den Keller fallen lies. Dennoch fanden sich alle am Start ein.
Nach selbigem führte die Strecke – die Aufgrund anhaltender Sonneneinstrahlung etwas geändert wurde ¬- alsbald zu einem Nadelöhr mit anschließender Singletrailpassage, die für ein flüssiges Vorankommen aller beteiligten sorgte. Kaum glitschige Wurzeln und wenig Gatsch taten ihr übriges.
Unverdrossen kämpfte sich das ganze Team durch den Schlammparcours. Auf der Reiteralm meinte manch einer sogar einen Schneemann hinter den Bäumen verschwinden gesehen zu haben – vermutlich war es allerdings der Yeti auf Sommerfrische in der Dachstein-Schladming-Region. Nach rund 54 km mit erfrischenden 2.200 Hm inklusive einer lustigen Rodelpartie über den Slalomhang der Planai kehrten alle munter zurück.


René: 2. Platz SK3
Johnny: 5. Platz SK2
Laurenz: 8. Platz SK2
Andi: 9. Platz SK2
Martin: 6. Platz Masters Elite
Roland: keine Ahnung
Ruth: 7. Platz Damen Elite
Lisi: 13. Platz Damen Elite
Claudia & Franz: 2. Platz Alpentour Adventure Mixed
1. Platz Teamwertung Sportklasse gehalten







Beim Aufwachen – irgendwas ist komisch, da fehlt was. Nach langer Überlegung kam die Erkenntnis: Es fehlt der Regen! Ein guter Tag beginnt mit dem besseren Wetter. Sogar die Sonnenstrahlen kamen durch, somit war Aufwärmen ohne Bewegung angesagt – sehr entspannend sozusagen.
Auf der Strecke nichts Neues. Wurzeln, teils knackige teils zähe lange Anstiege und flotte Abfahrten. Zum Abschluss wie alle Tage scheppern über die Planai in Richtung Ziel. Der alte Mann war schnell wie immer, dahinter rückte der Rest der Gang immer enger zusammen.
Abseits des Renngeschehens: Johnny fischte am gestrigen Tag die untersten Schichten Zeitung aus dem Altpapierkontainer – zwecks Trocknung der Schuhe. Funktionierte nicht ganz, daher musste ein neuer Plan her: Backrohr auf, einschalten, Schuhe rein. Trocken wurden diese nicht, allerdings Johnnys Schuhe waren leicht angeschmolzen.
Für die morgige letzte Etappe werden auch schon Versorgungspläne geschmiedet. „Na, Roland, zur ersten Labe musst hin, aber eigentlich die zweite wäre auch nicht schlecht. Wobei, wenn du bei beiden stehst, wäre auch cool.“ „Wo muss ich hin? Find mein Navi das? Ich kenn mich damit ned aus! – Na, i wed´s schon finden“
Fazit: Camelbakfahrer sind auf der sicheren Seite.










Die Freude über den Sonnenschein beim gestrigen Abendessen währte nicht lange. Nach dem Frühstück - diesmal eine Stunde früher als an den letzten Tagen - fing es wieder an zu Regnen. So ein Mist, wieder nichts mit Schönwetter.
In der Startaufstellung durften die Alpentour-Teilnehmer vorne stehen, dahinter reihten sich sie Top6-Fahrer auf. Der lange Anstieg auf die Hochwurzen wurde Kalt (und immer kälter) und Nass. Der meiste Schnee war oben schon vom Regen weggewaschen worden, aber gemütlich ist anders.





Bei der Labe hatte Roland Aufstellung genommen, um uns mit Flaschen und Futter zu versorgen. Selber konnte er Aufgrund anhaltender Rückenschmerzen leider nicht mehr antreten. Der Rest vom Team brachte auch bei der vierten Etappe gute Leistungen, daher konnten wir uns im Ziel - nach langer Warterei - über Stockerlplätze und gute Resultate freuen:







René: 2. Platz SK3
Franz & Claudia: 2. Platz Adventure Tour Mixed
Martin: 4. Platz Elite Masters
Laurenz: 5. Platz SK2
Andi: 7. Platz SK2
Johnny: 8. Platz SK2
Ruth: 7. Platz Damen Elite
Lisi: 12. Platz Damen Elite

Zudem gab´s noch den ersten Platz in der Teamwertung der Sportklasse durch René, Andi und Johnny


Text: YoYoYo, NoRegrets Pics: Alpentour, NoCoke, NoBrain, YoYoYo



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