2RadChaoten.com Stories Mountainbike Berichte 2004 Alpentour 2004

Bericht Alpentour

Prolog Graz

Rundkurs, etwa 1 km lang und mit mindestens sechs  90 grad Kurven die es echt in sich hatten. Zum Glück gabs hier keine Stürze. Laurenz und Thomas schafften es aus den Vorrunden ins Finale. Roan, Rene und ich hatten es nicht ganz so eilig und fuhren nur die Vorrunde. Das wohlgemerkt nicht ganz traurig, denn der Prolog war nur für die Zuschauer und brachte keinerlei Vorteile oder Zeitgutschriften. So lies ich mich von meinem 2. auf den 6. Platz zurückfallen (die ersten 5 waren im Finale), Rene tat ähnliches.

 

1. Etappe

 Also erstens, mir dem Verfasser dieser Zeilen, gings echt besch.... Na was solls, so schlimm wie´s sich im ersten Moment anhört wars eh net, ein 4. Platz der SK1 und ein 40. Gesamtrang ist keine Katastrophe (Fahrzeit 4:33). Viel besser, zumindest teilweise, gings da meinen Teamkollegen Thomas (NoBody), Rene (NoBrain), Laurenz (NoRmal) und unserem Specialguest Roan aus Südafrika. Laurenz blieb leider kurz nach dem Schöckl mit 2 Platten etwas gehandicapt liegen. Dank der tollen Hilfe der Streckenposten konnte er aber unvermittelt das Rennen wieder aufnehmen und kam dann als 7. der SK2 ins Ziel.

Rene trotz Platten und Salto in den Abgrund gleich dahinter als 8. Thomas, wie immer unser schnellster Mann am Start, kam mit kaum einer halben Stunde Rückstand als 5. der SK2 ins Ziel mit einer Fahrzeit von 4:03. Wohlgemerkt für ihn ist die Alpentour ja nur eine Vorbereitung auf die Transalp. Schnellster des heutigen Tages, der ersten gewaltigen Etappe über 84 km und 2980hm, über den berüchtigten Schöckl und die Teichalm, kam mit knapp 3:35 H.P.O. (Obwaller) eine Sekunde vor H. Verbinjak ins Ziel. Roan Exelby vom südafrikanischen Nationalteam ging sich trotz eines kurzem Verfahrers ein 20. Platz bei den Elitefahrern aus.

Kurz zur Strecke: Die ist ganz schön, allerdings nur für Leute die schnelle Schotterdownhills mögen. Die erste Abfahrt vom Schöckl ist ja schon von der EM bekannt, dannach geht´s aber auf neue Wege. Gleich kurz nach dem Schöckl-Gipfel hatte auch Laurenz seine 2 Platten und Rene versuchte eine Abkürzung über den Abgrund zu nehmen. Leider endete dieser im Gestrüpp. Schwere Verletzungen blieben dennoch die Ausnahme. Nach dem Schöckle gings nochmal ordentlich bergauf zur Teichalm, hier erwartete uns eine laaaange Schiebepassage. Nach der Teichalm blieben nur noch einige kurze Anstiege über, jeweils auf Schotterstrassen mit einem langem Flachstück gings dann zum Ziel nach Bruck. Nur kurz wurde unsere Jagd nach der Bestzeit von einem geschlossenen Bahnschranken unterbrochen, jedoch eine nicht gerade unwillkommene Pause. Bei den Damen, um diese nicht ganz zu vernachlässigen trumpfte Birgit Kafka vom Sport Nora Team mit einer sensationellen Zeit von 4:46 auf und übernahm somit gleich mal die Führung mit einem deutlichen Vorsprung von knapp 20 min.

 

2. Etappe

Regen - und das schon seit dem gestrigen Abend. Nachdem der Start zu dieser Sprintetappe auf Schotter und Asphalt (52km und 1650 hm) erst um 13:00 angesetzt ist, hoffen wir auf besseres Wetter und siehe da, zumindest zum Start hört es kurzfristig auf zu regnen. Diese Etappe brachte uns von Bruck nach Aflenz und dauerte für die Pros gerade mal 1:55min. Ich fuhr die Etappe gemeinsam mit Rene in 2:20 und holte mir einen 3. Platz der SK1. Laurenz, Thomas und Roan waren um einige Minuten schneller als wir 2. Sieger dieser Etappe war der Südtiroler Franz Hofer vor Verbinjak und HPO.

 

3.Etappe

Die Königstetappe über 102km und 3100hm. In der Früh Nebel, dann Sonne, am Schluss kurz Regen und Wolken, alles in allem aber bestes Rennwetter.

Hier fielen fast alle Entscheidungen. Außer bei den ersten der Elite waren nach dieser Etappe die Positionen bezogen. Ich verlor endgültig meine Chance auf den 3. Platz der SK1 mit 12 min Rückstand auf den 3. im Gesamtklassement. Thomas konnte sich noch Chancen wahren, da er nur 20sek hinter dem 3. Platz lag. Rene fuhr das Rennen seines Lebens auf dieser Etappe und ließ sich vom Heinz gerade mal 39 min !!! abnehmen, damit landete er 5min vor Laurenz und ganze 25min vor mir im Ziel. Mir gings eigentlich net so schlecht, aber ich war halt etwas langsam, eventuell ein taktischer Fehler meinerseits, da ich am ersten Anstieg die Führungsgruppe zu bald abreisen ließ und somit ein einsames Rennen fuhr. Auch Roan war von der Etappe gezeichnet und landete schon um 7Uhr abends im Zelt zum schlafen. Sieger dieser Etappe wurde einmal mehr Heinz V. vor ALban Lakata und Marc Gölz vom T.Mobile Team in einer Fahrzeit von 4:07:50 (da wird einem fast schlecht bei der Zeit)

Die Strecke bot zum ersten Mal auf dieser Tour auch einige Singletrails, obwohl sich diese sehr in Grenzen hielten. Ansonsten gab es wieder nur die schnellen Schotterabfahrten und einige Asphaltpassagen.

4.Etappe

XC Rundkurs mit 250hm und 7.8km

Mein Rennen kann ich nur sagen. Ich hing gleich am Start Alex Reiter, dem Gesamtsieger der SK1 am Hinterrad und gabs gleich mal 2 Runden lang nicht mehr her. Zum Schluss fehlten nur 20sek auf den Sieg in der SK1. Leider reichte mein Vorsprung nicht aus um die 12min auf den 3. Platz aufzuholen, aber ein 2. Platz auf dieser Etappe in meiner Klasse ist auch net schlecht.

Laurenz und Rene kanmen knapp hinter mir ins Ziel nur Roan und Thomas nahmen uns wieder einige Minuten ab. Leider reichte es auch bei Thomas nicht mehr für den 3. Platz in der SK2. Sieger war diesmal Marc Gölz vor Heinz und Alban

Eigentlich war es der interessanteste Streckenabschnitt der heurigen Alpentour, da es endlich mal einen schnellen und anspruchsvollen Downhill  gab.

Gesamtergebnis:

Gesamtklassement Alpentour Trophy, Elite Herren:
1. Verbnjak Heinz, Team KTM Mountainbiker, AUT, 11:12:12 Std.
2. Lakata Alban, Union Raiffeisen Radteam Tirol, AUT, plus 5:06 Min.
3. Stauder Roland, Team Corratec, ITA, plus 23:26 Min.

21. Roan Exelby, 2Radchaoten.com

Gesamtklassement Alpentour Trophy, Damen:
1. Kafka Birgit, Team Sport Nora, AUT, 14:30:49 Std.
2. Deroo Mieke, Duratec Powerfoods, BEL, plus 13:00 Min.
3. Grünzweil Manuela, AUT, plus 27:05 Min.

Gesamtklassement Alpentour Trophy, Elite Masters:
1. Duske Daniel, TEAM Dämpfle/Mathis, GER, 12:24:21 Std.
2. Trausmüller Eduard, TSV Sparkasse Kappler Hartberg, AUT, plus 8:36 Min.
3. Stanitschek Michael, Powoden Bau-RC Wettmannstätten, AUT, plus 57:41 Min.

Gesamtklassement Alpentour Trophy, SK Masters 1:
1. Reiter Alexander, URC-Steiermarkische Mariazell, AUT, 12:48:33 Std.
2. Hren Martin, Team Sport Nora, AUT, plus 43:09 Min.
3. Gösweiner Klaus, Team KTM / Seewirt Ges.m.b. HAAR, AUT, plus 57:34 Min.

4. Rief Andreas, MBR 2Radchaoten SWAT, AUT, plus 1:05:34 Min



Gesamtklassement Alpentour Trophy, SK Masters 2:
1. Branko Grah, RC Donau Fritzi-Racing , AUT, 12:22:45 Std.
2. Binder Michael, Team Sport Nora, AUT, plus 6:53 Min.
3. Pross Herbert, Team Northland Radsport Janger 2, AUT, plus 10:28 Min.

4. Widhalm Thomas,  MBR 2Radchaoten SWAT

8. Hofstadler Laurenz,  MBR 2Radchaoten SWAT

9. Reidinger Rene,  MBR 2Radchaoten SWAT


Gesamtklassement Alpentour Trophy, SK Masters 3:
1. Wakonig Adolf, www-sportgruber.at, AUT, 12:41:33 Std.
2. Lammer Peter, RC Trost Thonhofer Thörl, AUT, plus 34:44 Min.
3. Potocnik Peter, Team Northland Radsport Janger, AUT, plus 2:13:01 Min.

 

 

 

 

Pics der Alpentour 2004

Offizielle Bilder des Rennens gibts auf der Homepage .

die besseren Pics aba gibts hier

4. Etappe

i waas, normal kummt 1 vor 4. aba bei uns dauerts holt etwas ...


Siegerteams der einzelnen Klassen:
v.l.n.r.:
Team Sport Nora - Mixed,
Britisches Nationalteam - Elite,
MBR 2RadChaoten SWAT - Sportklasse


Sportklasse II


Sportklasse I


Basislager Lackenhof


Zeltstadt

Race


Glei hob i eam


in bester Gesellschaft: v.l.n.r. Alex Reiter, Robert Hotter, Andreas Rief (NoWay), Laurenz Hoftstadler (NoRmal)


Rene hat ihn auch schon



Thomas


Roan

Etappen 1-3 folgen noch demnächst

Pics by NoFreeze (Lisi), Text: NoWay



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