2RadChaoten.com Stories Rennrad Berichte 2006 24h Cyclemania


<UNSERIÖS>

24 STUNDEN ANGST - 24 h Cyclemania in Garching (Bayern)


Anreise - gut gepackt ist halb gewonnen


Team Orthomol Sport bei der FahrerInnen Präsentation


im Blickpunkt - das neue WQ Auto


Annabelle "Oida" Konczer

Die wichtigsten Regeln für eine Reise nach Deutschland

1. Fahr nicht, wenn gerade die Fußball-WM stattfindet.
2. Fahr nicht, wenn gerade ein Deutschland-Spiel stattfindet.
3. Fahr nicht, wenn gerade ein Deutschland-Spiel stattfindet, das die Deutschen gewinnen!
4. Wenn in Garching ein 24-Stunden-Rennen stattfindet und Long-Distance-Gott Reini eine Tip-Top-Mixed-Staffel zusammenstellt - vergiss Regel 1 bis 3!

Also: Anreise von Reini, Tina, Gerald, Annabelle, Rainer und Nina am Freitag Abend. Vorsichtshalber haben wir schon ein bissl vorgefeiert und uns ein, zwei, viele Radler gegönnt. Beim Frühstück dann gespanntes Warten auf den Anruf von NoPain, der den Zeitpunkt seiner Ankunft bis zu dem Moment noch geschickt geheim gehalten hat. Und das auch weiterhin tut, da sein Routenplaner nur ein paar klugscheißerische Empfehlungen parat hat, die überallhin, nur nicht nach Garching führen. Mindestens 10 Wutausbrüche und Telefonate mit dem geduldig kartenlesenden Gerald später, ist mit NoPain und Isa nun die ganze Bande komplett. NoPain, noch voll im Blutrausch, beschließt gleich mal, auf die geplante Teilnahme am 6-Stunden-Rennen und ganz Bayern zu scheißen. Besinnt sich dann aber eines Besseren, weil es nur eines gibt, was den Deutschen so richtig weh tut: Zeig ihnen, wo Gott wohnt. Aber dazu später.


Aufbruchbstimmung bei NoReiniNoCry


ISA bleibt cool und trinkt kurz vorm Start noch ein Weizen


PENG - die Masse setzt sich in Bewegung


Mittendrin und bis in die Zehenspitzen motiviert: unsere Nina (277)

Demnächst auf der Dopingliste: Müller Milchreis

Bis zum Start um 15 Uhr wird noch ein Lidl-Markt leer gekauft, damit wir in unserem 5*-Zelt (das Dank Tina "Die gute Fee" Redlinger 24 Stunden lang für alle zur absoluten Luxus-Verpflegungs-Zone wird) auch ausreichend versorgt sind. Vor allem die Müller-Milchreis-Zufuhr gehört rund um die Uhr gesichert, wie wir später feststellen und uns gleich für LTU hinter die Ohren schreiben.

Um 15 Uhr dann endlich der Start. Annabelle "Oida, die fahren alle so langsam den Scheiß-Anstieg auffe!" Konczer darf als erste ran, damit die anderen Mixed-Staffeln gleich mal wissen, dass mit den Ösis nicht zu spaßen ist. Die Bayern nehmen das Ganze sowieso recht locker, scheint's, und das oberste Motto lautet wohl sowieso: "Wer rasiert, verliert!" So viele Haare auf so vielen Beinen hat's bei einem Radrennen sicher schon lang nicht mehr gegeben. Jetzt kommt endlich NoPains harte, aber gerechte Rache zum Einsatz und er kürt sich gekonnt und voll aerodynamisch enthaart und mit einem Schummelzettel von Gerald zum Garchinger 6-Stunden-King. Dafür entziehen ihm die angefressenen Bayern gleich zwei Buchstaben und nennen ihn bei der Siegerehrung beinhart Ganglberg. Ätsch. Beim Siegerinterview heischt er dann noch nachträglich nach Sympathiepunkten und antwortet auf die Frage "Worauf freist du di jetzt am meistn?" bayernfreundlich "Auf a Bier!" Das gönnt er sich dann auch im verlässlich immerleeren Partyzelt und kehrt erst bei Einbruch der Dunkelheit zum Rest der Belegschaft, um dort seinem müden Körper und den Bieren in ihm ein bissl Ruhe zukommen zu lassen.


Extrem hohes Tempo von Beginn an im vorderen Packl


Nina schnuppert zum ersten Mal Rennluft


Franz hat seine 24h Konkurrenten immer unter Kontrolle


NoPain leidet

Davon können die anderen in der Zwischenzeit nur träumen. Da gibt's tatsächlich eine Mixed-Staffel (deren Name "Team Flower-Power" eher auf eine gut gelaunte Kiffer-Kombo denn auf ein zu allem entschlossenes Radteam schließen lässt), die ernsthaft glaubt, unserem Team Orthomol Sport das Leben schwer machen zu müssen. Und das mit der feigen Taktik, einfach die Mädels aufs Ersatzbankerl zu setzen. Die lustigen Kraftblümchen haben ihre Rechnung aber ohne Taktikkaiser Reini gemacht. Ein geschickter Wechsel von Isa und Rainer in der Nacht bringt die Konkurrenz dann so aus der Fassung, dass sie sich aus Verzweiflung nacheinander auf die Straße legen und schlussendlich aufgeben müssen, weil eine 4-er-Staffel zu zweit ja doch nicht ganz so viel Spaß macht. Jetzt sagen wir aber: Ätsch.

Alle anderen, die meinen, unserem Team irgend etwas anhaben zu können, werden in der Nacht von Isa "Das Flutlicht" Höller eines Besseren belehrt, spricht: gefügig geleuchtet. Mit einer Lupine Edison 10 Stirnlampe, die Tote weckt und Ufos anlockt. Rainer hat sich in der Zwischenzeit eine Beschäftigungstherapie für den niemals müden Gerald überlegt und hält ihn mit dramatischen Geschichten von einem knacksenden und an der Bremse schleifenden Hinterrad auf Trab. Gerald "Ohne ihn geht gar nix" Habermayer bastelt, schraubt, baut um, fährt Probe. Gor nix knackst und schleift und unser Rasta kann beruhigt ein Runderl im Auto mützen und von der Siegerehrung träumen.

Dafür ist Reini verzweifelt auf der Suche nach dem letzten Müller Milchreis und seiner Motivation, die sich nach dem W.O. der einzig brauchbaren Konkurrenz ins letzte Eck geschlichen hat. Wozu anstrengen, wenn damit eh niemandem mehr wehtun kann? Wie fad ist DAS denn? Die Sonne ist noch nicht mal aufgegangen und es wird bereits um die letzten Runden gefeilscht, die Reini erfolgreich bei - no na - Energiebündel Annabelle loswird.


gute Seele


Betreuung bis an den Rande der Erschöpfung (ganz rechts)


immer mit einem Auge dabei


NoReiniNoCrys Arbeitsgerät

Reini Spezial


Ernährung


Coaching


Trainingssteuerung


Regeneration

Rainer Spezial


Ernährung


Coaching


Trainingssteuerung


Regeneration

Erster Sieger: Wir!

Kurz vor 15 Uhr ist der Spaß nach 23 Stunden 37 Minuten 6 Sekunden und 53 Runden zu 15,8 km endlich vorbei und das Team Orthomol Sport erster Sieger. Mit Betonung auf ERSTER Sieger. Weil die Bayern so nett sind, gibt's nämlich keine Verlierer, was zur Folge hat, dass die Preisverleihungen mit "27. Sieger: Team Soundso!" beginnen und sich so Schritt für Schritt und schööön laangsam zum ersten Sieger vorarbeiten. Schnarch.

Durch reine Selbstbeherrschung sind trotzdem noch alle munter, als endlich das Team Orthomol Sport aufgerufen wird, und können fürs Siegerfoto zu viert am obersten Stockerlplatz kuscheln. Die einzige Niederlage dieses erfolgreichen Wochenendes: Das handliche 3-Liter-Glasl Weißbier, das als Belohnung überreicht wird, ist leider nur mit alkoholfreiem Erdinger gefüllt. Pffrrr!


6h Gesamtsieger Herren: NoPain


24h Gesamtsieger Mixed: Team Orthomol Sport







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Seriöse Zusammenfassung

Garching. Noch mehr Starter, noch mehr Kilometer, noch mehr Kilometergelder und noch mehr Zuschauer - das war das Ziel der Cyclemania 2006. Und das Bemühen des RSV Garching um eine Steigerung auf allen Ebenen wurde belohnt. 790 Starter fuhren 89300 Kilometer und brachten allein 14500 Euro an Kilometergeldern in den großen Spendentopf. Mit dem gefahrenen Pensum wurde der Erdball gut zweimal umrundet.

Zu einem "Fest der Superlative" entwickelte sich die Cyclemania 2006. Dem RSV Garching war es gelungen, für das 24-StundenRennen 38 Mannschaften und 56 Einzelkämpfer mobil zu machen. Dem Sechs-Stunden-Rennen stellten sich 73 Radfahrer. Dazu gingen noch zahlreiche "Jedermann"-Radler auf die Strecke und legten den 15,8 Kilometer langen Straßenkurs zurück. Zum Ende hatte der RSV allein von den gesponserten und eingezahlten Kilometergeldern bereits 14500 Euro in seinem Spendenkorb. Mit 89300 gefahrenen Kilometern konnte die Leistung aus dem Vorjahr um 1000 Kilometer gesteigert werden und wäre sicher noch weiter in die Höhe geschnellt, hätte sich nicht ein strenger Ostwind den Teilnehmern entgegengestellt. (Text: www.chiemgau-online.de)

Voi leiwande Links

 24h Cyclemania Homepage

 Ergebnisse 2006 (21 KByte)

 Bericht auf Chiemgau-online.de: Garching: Zweimal den Globus umrundet




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